Damit mein Blog nicht völlig in Vergessenheit gerät, hier mal wieder ein Post von den letzten gemeinsamen Tagen in Sydney.
Nach unserer Ankunft am späten Nachmittag, haben wir erstmal unseren Weg zurück ins schöne Dee Why finden müssen. Dort haben wir dann endlich mal wieder eine richtige, funktionierende Waschmaschine benutzen können. Das hatten unsere Klamotten auch bitter nötig. Am Abend gingen wir noch gemeinsam mit Claudia zu unserem thailändischen Stammlokal essen.
Am nächsten morgen stand unser Weihnachtsgeschenk von Inge auf dem Programm. Sie hatte uns eine Speedboat Tour durch den Hafen von Sydney geschenkt. Zwei, anstatt wie gewünscht 15 Minuten, vor Fahrtbeginn waren wir dort, schlüpften in Ponchos, die sich später als überflüssig erwiesen und los ging die Fahrt. Schon oft hatten wir das Boot durch denn Hafen fahren sehen und dachten uns, dass es schon nicht so Wild werden könnte. Falsch gedacht: Mit hohem Tempo, scharfen Kurven, Schanzen über Wellen und verdrehten 360 Grad Drehungen bekamen wir das volle Programm inklusive einer kompletten Wäsche und der wohl besten Gelegenheit den Hafen Sydneys vom Wasser zu sehen. Besonders Joni wurde zum Opfer des Wassers, da er in der letzten Reihe das Wasser schön ins Genick bekommen hat. Alles in allem war es ein Top Geschenk und wir möchten hiermit noch unseren Dank an Inge aussprechen für dieses tolle Erlebnis. Nass von oben bis unten fuhren wir dann nach Manly und stellten fest was sich verändert hatte und was nicht, fuhren zurück nach Dee Why und erledigten dort noch ein paar Dinge, die anstanden. Am Donnerstag habe ich mich nochmal mit Chris und Maria, die wir in Outback kennengelernt hatten, getroffen. Sie berichteten von ihrem ein wenig unglücklich verlaufenen Rest der Tour und wir verbrachten ein paar Stunden gemeinsam am Strand.
An unserem letzten Abend sind wir dann nochmal nach Sydney gefahren, um, wer hätte es gedacht, wieder im Casino zu landen. Die Hoffnungen den Rest des Abends finanzieren zu können waren zwar groß, wurden aber leider wieder nicht erfüllt. Dennoch ist ein Besuch im Casino immer eine Reise wert.
Freitag mussten wir dann beide am Nachmittag los, leider in getrennte Richtungen, da Joni von Flughafen aus nach Perth flog und ich von der Central Station mit dem Bus in den Norden fuhr. Eben dort mussten wir uns dann also nach vier Monaten, die wir gemeinsam verbrachten, emotional verabschieden.
Vielen Dank mein lieber für die unvergessliche Zeit die wir gemeinsam hatten. Auch wenn wir uns manchmal auf den Zeiger gegangen sind, hatten wir doch deutlich mehr Spaß zusammen und haben unglaublich viele tolle Erlebnisse gehabt :)
Joni verbrachte noch eine Woche in Perth, ist im Moment für eine Woche in Brisbane und fliegt am 21. April nach einer weiteren Woche in Sydney zurück in die schöne Heimat.
Good Bye!

