Dienstag, 19. März 2013

Ayers Rock Part 1

Der Uluru ist 3,6 km lang und erhebt sich stolze 348 m über das umgebene sandige Buschland (867m über dem meeresspiegel). Man geht davon aus, dass zwei Drittel des Felsen unter dem Sand liegen. Genauere Untersuchungen haben eine seltsam geformte Oberfläche gezeigt, die viele Heilige Stätten mit Bedeutung für die Anangu birgt.
Bei uns klingelte der Wecker wieder vor Sonnenaufgang, denn diesen wollten wir natürlich mit dem besten Blick auf den Uluru erleben. Der Aussichtspunkt Talinguru Nyakinytjaku eignete sich dafür sehr gut. Er liegt auf einer Sanddüne und man hat hier einen Blick auf den Felsen und auf die Kata Tjuta in all ihrer Pracht. Als wir ankamen war es noch dunkel. Nach einiger Zeit sah man die Umrisse, bis er in einem Grau vor einem liegt. Je länger man der Sonne Zeit gibt, desto spektakulärer wird das Farbenspiel. Wenn die Sonne aufgeht leuchtet der Fels in intensiven Rottönen, später dann in einem glühenden Orange. Man hat das Gefühl, das er jedes mal, wenn man seinen Blick wieder auf ihn wirft in einer anderen Farbe leuchtet. Dadurch kommt es auch dazu, dass wir im Laufe des Tages den Fels hundertmal fotografiert haben.
Nach dem Sonnenaufgang fuhren wir zum Start des Uluru Base Walk. Dieser führt einmal um den Berg und man kommt an Höhlen, Zeichnungen, Sandsteinkanten und verwittertem Gestein vorbei. Auch hier machten wir wieder zahlreiche Bilder von allen Blickwinkeln und ließen uns einfach nur von der majestätischen Art und Weise verzaubern. Weniger beeindruckend waren hingegen die aufkommende Hitze, die unendlichen Fliegen und die ansteigende Zahl an Touristen auf unserem Weg. Besonders frech war es auch von uns, dass wir die Verbotsschilder, die das Fotografieren an den heiligen Stätten verbieten, einfach ignorierten. Anschließend ging es nochmal mit dem Auto um den Felsen und zum Cultural Center. Die Informationstafeln der Anangu wurden im vorbeilaufen angeschaut. Den Nachmittag verbrachten wir auf den Parkplatz, da die Hitze einem handlungsunfähig machte und wir beschränkten uns darauf, den wechselnden Farben und Stimmungen des großen Monolithen nachzusinnen.
Als es endlich angenehmer wurde, kochten wir noch und fuhren zu einer westlich gelegenen Aussichtsplattform von wo aus wir uns den Sonnenuntergang ansahen. Hier spielte das sich beim Sonnenaufgang beschriebene Farbspektakel nocheinmal ab, nur in umgekehrter Reihenfolge. Außerdem wirkten die Farben nochmal deutlich intensiver und es war besser als der Sonnenaufgang.
Irgendwann war die Sonne dann verschwunden und wir beendeten einen wunderbaren Tag im Nationalpark, der nebenbei doppeltes Weltkulturerbe ist, damit, mit Robbie Williams, einem lauen Wind und einem tollen Abendlicht, das die Umrisse der Olgas vermuten lies, zurück zum Resort zu fahren.











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