Am nächsten Tag stand also der dritte Teil des Uluru Kata Tjuta Nationalparks an. Beim Aufstehen hörten wir nicht weit von uns entfernt das Heulen der Dingos, was sie aus dem gleichen Grund machen wie Wölfe.
Am Eingang hatten wir natürlich wieder die Pole und trafen sogar nur zwei Minuten nach der Portier Dame ein.
Den Sonnenaufgang genossen wir aus einer Position, die so lag, dass die Sonne hinter dem Uluru aufgeht. Dies war wohl das beste Sonnenauf- bzw. Untergangs Panorama, da der Himmel über dem Felsen leuchtete.
Danach wollten wir eigentlich die Wanderung auf den Ayers Rock machen, doch leider mussten wir feststellen, dass sie geschlossen war. Wie die Tage zuvor hatte es zu viel Wind oder die Temperaturen waren zu hoch. Vielleicht war es aber auch nur ein Zeichen, da es eigentlich nicht erwünscht ist, den Ayers Rock zu besteigen.
So konnten wir uns schon zeitiger als gedacht auf den Weg zurück in die Zivilisation machen.
Hier übten wir unsere Fähigkeiten als Spekulanten. Da wir beide später mit Geld spekulieren wollen, übten wir uns erst einmal mit Benzin. Wir wussten, das je näher wir wieder dem Meer kommen, desto billiger wird das Benzin wieder. Außerdem wussten wir ungefähr, wann welche Tankstelle kommt und wie lang unser Benzin reicht. Tatsächlich haben wir es geschafft, dass die Nadel gerade am untersten Limit angekommen war, als wir die nächste Tankstelle erreichten. Das gelang uns fast jedes mal auf den Liter genau, wodurch wir sicher nochmal den ein oder anderen Doller sparen konnten. Am Abend landeten wir irgendwo im Outback auf einem stockfinsteren Rastplatz und hatten wieder einen tollen Sternenhimmel.
Auch den nächsten Tag verbrachten wir damit auf dem Highway wieder zurück zu fahren und das den ganzen Tag. Lediglich ein Stop an einem Salzsee wäre noch zu berichten. Natürlich gibt es auch viele Kuriositäten auf dem Highway. So zum Beispiel wenn man alle paar Stunden von einem Road Train, das sind riesige Lkws mit bis zu 50 m Länge, überholt wird, wenn eine große Echse die Wärme der Straße genießt, wieder einmal ein riesiger Adler sich über das überfahrene Känguru hermacht oder man einfach die Füße während dem Fahren aus dem Fenster hängen lassen kann.
Nichtsdestotrotz erreichten wir am Abend wieder Port Augusta und gingen als ersten in den Supermarkt und kauften uns TimTams und Oreos. Endlich wieder in der Zivilisation. Hier übernachteten wir und fuhren morgens, nachdem wir mal wieder bei Sonnenlicht gefrühstückt hatten, weiter nach Port Adelaide.
Mittags kamen wir dort an und schauten uns den aufstrebenden Ort vor Adelaide an. Es galt früher als Proll-Hochburg und befindet sich gerade im Wandel zum Positiven. In einem weiteren Vorort verbrachten wir den Rest des Tages und auch die Nacht. Er lag direkt am Meer und war sehr schön zum Entspannen vom viele Fahren.
Wir waren also schneller als geplant wieder in Adelaide angekommen und verbrachten auch den Sonntag noch gemütlich am Meer. Vormittags fuhren wir nochmal in das schöne Glenelg und machten dort einen ausgedehnten Spaziergang entlang der Uferpromenade, Abends landeten wir wieder in unserem Quartier vom Vortag.
Eine unglückliche Nachricht gab es noch. Leider ist uns beim letzten Essen das Gas ausgegangen und so mussten wir unsere Nudeln in lauwarmen Wasser "weich" kochen und schafften es immerhin die Tomatensoße auf einem der öffentlichen Grills lauwarm zu bekommen.
Am Montag mussten wir dann also unseren geliebten Van wieder zurück geben und gingen wieder in unser geliebtes Hostel zurück. Dort stellten wir fest, dass sich ein Zimmer innerhalb von zwei Wochen sehr verändern kann. War es damals noch ordentlich und aufgeräumt, lagen jetzt überall Kleider, Schuhe und alles möglich auf dem Boden. Das lag wohl daran, dass dor Mädchen nächtigten. Am Nachmittag waren wir natürlich wieder am most beautiful place in Adelaide, dem botanischen Garten und verbrachten dort wieder mal schöne und entspannte Stunden.
Die letzten Eindrücke die wir von Adelaide bekamen, waren sehr positiv. Am Dienstag eröffnete mit dem Roundle Place ein neues Shopping Center, in welchen sich ein Supermarkt befand. Zur Neueröffnung verteilten sie am Eingang Eiskaffee umsonst. Mit sieben Päckchen kamen wir zurück ins Hostel. Eines haben wir sogar der Dame am Ticketschalter für den Bus geschenkt.
Mittags ging es dann endlich wieder "Heim" nach Sydney, nach Dee Why. Die Vorfreude auf Sydney, auf Manly und die ganze vertraute Umgebung war groß









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