Magnetic Island ist mit gerade mal 52 km^2 eine sehr kleine Insel, die unmittelbar vor Townsville liegt. Der Name kommt daher, dass die Insel die Kompassnadel von James Cook bei seiner Erkundung Australiens verfälscht hatte. Sie ist, wie so vieles hier, ein Naturparadies mit einem tollen Wildlife. Koalas ( Die Fläche mit der höchsten Dichte an wild lebenden Koalas in Australien), Walbabies, Kängurus, Opossums und Papageien sind nur eine Handvoll Tiere, die hier leben.
Am Sonntag morgen ging es um 7 Uhr in der Früh auf die Fähre, die uns auf die Insel brachte. Nach 35 minütiger Überfahrt kamen wir in Nelly Bay an und fuhren direkt zur Picnic Bay weiter, da wir noch frühstücken wollten und der Name vielversprechend klang. Achja, Joni und ich haben uns vor ein paar Tagen eine Espressokanne gegönnt und dürfen jetzt jeden Morgen feinen Espresso genießen. Nach dem Frühstück und einer einstündigen Diskussion zwischen Ferdi, Joni und mir über Studium, Studienorte und Zukunft kamen wir zwar nicht mit diesen Themen weiter, dafür aber an den nächsten Strand, die Geoffrey Bay. Besonders toll hier an den Stränden sind die vielen Kokospalmen, die jedem Strand, unterstützt durch viele Papageien, eine schönen karibischen Touch geben und eine entspannte Atmosphäre herrscht. In der Horseshoe Bay mussten wir leider feststellen, dass das Schutznetz, das eigentlich im Meer sein sollte am Strand liegt und man nicht schwimmen kann. Die Netze sind normalerweise zum Schutz gegen die zahlreichen tödlichen Quallen, aber auch gegen Haie aufgebaut.
Von selbigen Strand aus sind wir dann zu einer einsamen Bucht gelaufen. Aufgrund der stehenden Hitze und zur denkbar ungünstigsten Uhrzeit fühlten sich die 3km Weg hin und zurück an wie zwei Stunden Hochleistungssport. Die Bucht, Balding Bay, war wunderschön und bis auf Luka und seine Freundin aus Italien und ein paar anderen Leuten waren wir alleine am FKK-Strand, an dem nur wenige an der freien Körper Kultur teilnahmen (Wir auch nicht).
Eine Wanderung sollte an dem Tag nicht genug sein und so starteten wir, nachdem wir uns am Campingplatz angemeldet hatten, die zweite. Der Weg führte uns zum Aussichtspunkt "The Forts". Dort war früher eine Militäranlage und man hatte eine grandiose Aussicht über nahezu die komplette Insel. Auf der Strecke, so wurde uns zumindest versprochen, soll man zahlreiche Koalas entdecken können, da in diesem Gebiet der Insel angeblich nochmal besonders viele leben. Natürlich sahen wir keinen und so blieb die Wette um ein Abendessen zwischen Joni und mir bei einem Remis.
Das absolut Beste am Tag kam dann noch. Wir fuhren zu einer Stelle, an der es zahlreiche Rock Walbabies gibt. Tatsächlich gab es sie und sie waren so zutraulich, dass sie einem aus der Hand gefressen haben. Toll :).
Danach ging es wieder auf den Campingplatz, wo wir uns alle duschten und fertig machten, da wir beschlossen hatten nichts selbst zu kochen. Auf die Mädels mussten wir mal wieder Stunden warten, bis sie fertig waren, aber das ist beim weiblichen Geschlecht ja nichts außergewöhnliches. Mir hat das schlechte Leitungswasser ein wenig den Appetit verdorben, die anderen gönnten sich dafür einen guten Salat. Das tolle an der Bar war, dass sie das Finale der Australian Open übertragen haben. Das ließen sich Joni und ich nicht nehmen und blieben bis zum Ende, während die anderen schon auf dem Campingplatz, auf den es viele Kängurus, einen Hund, der uns nicht von der Seite wich, Walbabies und Opossums gab, gingen.
Am Montag früh mussten wir schon um 8:00 Uhr auf die Fähre, die uns zurück aufs Festland brachte.
Magnetic Island war mit seiner Natur, den Stränden, der Landschaft und dem Wildlife ein grandioses Erlebnis und wirklich "magnetic".







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